AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Die nachfolgenden Allgemeinen
Geschäftsbedingungen (AGB) regeln den Verkauf von Produkten durch stellinet.de,
vertr. durch: Dennis Stelling, Riihimäkistr. 32, 23795 Bad Segeberg, Telefon:
045515142614, E-Mail: tickets@stellinet.de, im Folgenden als „Anbieter“
bezeichnet, über den Onlineshop auf tickets.stellinet.de.
§ 1
Anwendungsbereich
(1) Diese AGB
gelten für sämtliche Verträge, die zwischen dem Anbieter und sowohl
Privatkunden (im Sinne des § 13 BGB) als auch Geschäftskunden (im Sinne des §
14 BGB) über den Onlineshop auf tickets.stellinet.de abgeschlossen werden.
(2) Abweichende
Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der
Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Der Umfang
der angebotenen Produkte umfasst: Tickets für Veranstaltungen jeglicher Art
§ 2
Vertragsabschluss
(1) Der Vertrag
kommt zustande mit dem Anbieter: stellinet.de, Riihimäkistr. 32, 23795 Bad
Segeberg.
(2) Vertrags- und
Verhandlungssprache ist Deutsch.
(3) Die Angebote
im Onlineshop richten sich ausschließlich an Kunden mit einer Lieferanschrift
in Deutschland.
(4) Der Kunde
muss mindestens 18 Jahre alt sein.
(5) Die
Präsentation der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot
dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung. Der Kunde gibt ein
verbindliches Angebot ab, indem er den Bestellprozess durchläuft und am Ende
den Button „zahlungspflichtig bestellen” anklickt. Der Eingang der Bestellung
wird durch eine automatische E-Mail bestätigt, die jedoch noch keine Annahme
des Angebots darstellt. Der Kaufvertrag kommt erst durch eine ausdrückliche
Annahmebestätigung per E-Mail oder durch den Versand der Ware zustande.
(6) Bestellungen,
die haushaltsübliche Mengen überschreiten, bedürfen der ausdrücklichen
Zustimmung des Anbieters. Dies betrifft sowohl die Anzahl der bestellten
Produkte innerhalb einer Bestellung als auch die Aufgabe mehrerer Bestellungen
desselben Produkts.
(7) Die
Bestelldaten werden nach Vertragsschluss gespeichert und können im Kunden-Login
eingesehen werden.
(8) Der Kunde
erklärt sich damit einverstanden, Rechnungen ausschließlich elektronisch zu
erhalten. Elektronische Rechnungen werden per E-Mail oder im Kundenkonto zur
Verfügung gestellt.
§ 3
Widerrufsrecht
(1)
Widerrufsbelehrung für Privatkunden
Der Kunde hat das
Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag zu widerrufen.
Die
Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem der Kunde oder ein von
ihm benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz
genommen hat.
Um das
Widerrufsrecht auszuüben, muss der Kunde den Anbieter, stellinet.de,
Riihimäkistr. 32, 23795 Bad Segeberg mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B.
ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über seinen Entschluss, den
Vertrag zu widerrufen, informieren. Der Kunde kann dafür das beigefügte
Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der
Widerrufsfrist reicht es aus, dass der Kunde die Mitteilung über die Ausübung
des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendet.
(2) Folgen des
Widerrufs
Wenn der Kunde
den Vertrag widerruft, hat der Anbieter alle Zahlungen, die er vom Kunden
erhalten hat, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen
Kosten, die sich daraus ergeben, dass der Kunde eine andere Art der Lieferung
als die vom Anbieter angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt hat),
unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an
dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrags beim Anbieter eingegangen
ist. Für diese Rückzahlung verwendet der Anbieter dasselbe Zahlungsmittel, das
der Kunde bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, es
wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden dem Kunden
wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Der Anbieter kann die Rückzahlung
verweigern, bis er die Waren zurückerhalten hat oder bis der Kunde den Nachweis
erbracht hat, dass er die Waren zurückgesandt hat, je nachdem, welches der
frühere Zeitpunkt ist.
Der Kunde hat die
Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem
Tag, an dem er den Anbieter über den Widerruf dieses Vertrags unterrichtet,
zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn der Kunde die
Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absendet.
Der Kunde trägt
die Kosten der Rücksendung der Waren.
Der Kunde muss
für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust
auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der
Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.
Muster-Widerrufsformular
Wenn der Kunde
den Vertrag widerrufen möchte, kann er dieses Formular ausfüllen und
zurücksenden:
stellinet.de,
Riihimäkistr. 32, 23795 Bad Segeberg
Hiermit
widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über:
- den Kauf der
folgenden Waren/Dienstleistungen:
- Bestellt
am/erhalten am:
- Name des/der
Verbraucher(s):
- Anschrift
des/der Verbraucher(s):
- Datum:
- Unterschrift
des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):
________________________________
(3)
Widerrufsrecht für Geschäftskunden
Geschäftskunden
(im Sinne des § 14 BGB) haben kein gesetzliches Widerrufsrecht. Verträge mit
Geschäftskunden sind bindend und können nur nach den gesetzlichen Bestimmungen
oder nach den vertraglich vereinbarten Bedingungen storniert werden.
§ 4 Ausschluss
des Widerrufsrechts
Das
Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht
vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder
Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die
persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Es besteht
ebenfalls nicht bei Waren, die schnell verderben können oder deren
Verfallsdatum schnell überschritten würde. Auch Waren, die versiegelt geliefert
wurden und aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur
Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt
wurde, sind vom Widerrufsrecht ausgeschlossen. Darüber hinaus gilt das
Widerrufsrecht nicht für Waren, die nach der Lieferung aufgrund ihrer
Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden. Schließlich sind
auch Waren in einer versiegelten Packung, deren Versiegelung nach der Lieferung
entfernt wurde, wie beispielsweise CDs, DVDs oder Software, vom Widerrufsrecht
ausgeschlossen.
§ 5 Preise und
Versandkosten
(1) Alle
angegebenen Preise enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer.
(2) Die
angegebenen Preise verstehen sich zuzüglich der jeweiligen Versandkosten,
sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
(3) Es kann
vorkommen, dass Produkte im Onlineshop versehentlich mit einem falschen Preis
ausgezeichnet sind. In einem solchen Fall wird der Anbieter den Kunden vor
Versand der Ware kontaktieren, um ihm mitzuteilen, dass der tatsächliche Preis
höher ist, und ihn fragen, ob er das Produkt zum korrekten Preis kaufen oder
die Bestellung stornieren möchte. Sollte der korrekte Preis eines Produkts
niedriger sein als der angegebene Preis, wird der Anbieter den niedrigeren
Betrag berechnen und das Produkt zusenden.
(4) Es gelten die
zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise. Falls Listenpreise vorhanden
sind, gelten die Listenpreise zum Zeitpunkt der Bestellung.
§ 6 Zoll
(1) Bei
Bestellungen zur Lieferung außerhalb der Europäischen Union können Importzölle
und Steuern anfallen, die erhoben werden, sobald das Paket den Zielort
erreicht. Diese zusätzlichen Gebühren müssen vom Kunden getragen werden; der
Anbieter hat keinen Einfluss auf diese Gebühren. Da die Zollbestimmungen von
Land zu Land unterschiedlich sind, sollte der Kunde seine örtliche Zollbehörde
für weitere Informationen kontaktieren.
(2) Bei
Bestellungen aus dem Ausland außerhalb der Europäischen Union wird der Kunde
als Einführender angesehen und muss alle Gesetze und Vorschriften des Landes
einhalten, in dem er die Produkte erhält. Der Anbieter weist darauf hin, dass
grenzüberschreitende Lieferungen der Öffnung und Untersuchung durch
Zollbehörden unterliegen können.
§ 7
Zahlungsbedingungen
(1) Die Zahlung
des Kaufpreises ist mit Vertragsabschluss fällig. Der Kunde kann den Kaufpreis
mittels der im Onlineshop angegebenen Zahlungsmethoden bezahlen.
(2) Vorkasse: Der
vollständige Rechnungsbetrag ist innerhalb von 7 Kalendertagen nach
Bestelleingang auf das angegebene Konto zu überweisen. Der Versand erfolgt nach
Zahlungseingang.
(3) PayPal: Nach
Abschluss der Bestellung wird der Kunde zu PayPal weitergeleitet, wo er die Zahlung
veranlassen kann. Der Versand erfolgt nach Bestätigung des Zahlungseingangs.
(4) Mit Versand
der Ware wird die Rechnung per E-Mail oder, falls keine E-Mail-Adresse
hinterlegt ist, per Post an die angegebene Rechnungsadresse versendet.
(5) Kommt der
Kunde in Zahlungsverzug oder erfolgt eine Rücklastschrift, ist der Anbieter
berechtigt, Verzugsschaden (z.B. Mahngebühren, Verzugszinsen,
Rückbuchungsgebühren) geltend zu machen.
(6) Die Zahlung
durch Senden von Bargeld oder Schecks ist nicht möglich.
§ 8
Eigentumsvorbehalt
(1) Die
gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises im
Eigentum des Anbieters.
(2) Der Kunde ist
verpflichtet, die Ware während des Eigentumsvorbehalts pfleglich zu behandeln.
Er hat insbesondere alle erforderlichen Wartungs- und Inspektionsarbeiten auf
eigene Kosten rechtzeitig durchzuführen.
(3) Der Kunde hat
den Anbieter unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen, wenn die Ware
gepfändet oder sonstigen Eingriffen Dritter ausgesetzt ist, damit der Anbieter
Klage gemäß § 771 ZPO erheben kann. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist,
dem Anbieter die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten einer Klage gemäß
§ 771 ZPO zu erstatten, haftet der Kunde für den dem Anbieter entstandenen
Ausfall.
§ 9 Lieferung,
Stornierung und Versand
(1) Die
Lieferzeit beträgt, sofern nicht anders beim Angebot angegeben, voraussichtlich
5 Werktage. Der Anbieter ist bemüht, die angegebenen Lieferzeiten einzuhalten.
Sollten Lieferfristen nicht eingehalten werden können, wird der Kunde
unverzüglich informiert und bereits geleistete Zahlungen werden erstattet.
(2) Sofern nicht
anders vereinbart, erfolgt die Lieferung an die vom Kunden angegebene
Lieferadresse innerhalb Deutschlands. Hinweise zur Verfügbarkeit der Produkte
sind auf der Webseite des Anbieters zu finden. Alle Angaben zu Verfügbarkeit,
Versand oder Lieferzeiten sind unverbindlich, es sei denn, sie sind
ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet.
(3) Sollte
während der Bearbeitung der Bestellung festgestellt werden, dass die bestellten
Produkte nicht verfügbar sind, wird der Kunde unverzüglich per E-Mail oder
Nachricht im Kundenkonto informiert. Die gesetzlichen Ansprüche des Kunden
bleiben unberührt.
(4) Die Lieferung
erfolgt je nach gewählter Zahlungsart des Kunden. Bei Vorkasse erfolgt die
Lieferung nach Zahlungseingang. Bei allen anderen Zahlungsarten erfolgt die
Lieferung nach Vertragsschluss.
(5) Sollte die
Bestellung in mehreren Paketen versendet werden, kann der Kunde für jedes Paket
eine separate Versandbestätigung erhalten. In diesem Fall kommt bezüglich jeder
Versandbestätigung ein separater Kaufvertrag über die in der jeweiligen
Versandbestätigung aufgeführten Produkte zustande.
(6) Der Kunde
kann seine Bestellung bis zum Versand der Ware kostenfrei stornieren. Nach dem
Versand ist eine Stornierung nur gemäß den Regelungen zum Widerrufsrecht
möglich.
(7)
Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind. Zusätzliche
Versandkosten entstehen nur bei ausdrücklicher Vereinbarung.
(8) Sollte die
Zustellung der Ware durch ein Verschulden des Kunden scheitern, behält sich der
Anbieter das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten. Bereits geleistete
Zahlungen werden dem Kunden unverzüglich erstattet.
(9) Ist der
Anbieter ohne eigenes Verschulden zur Lieferung der bestellten Ware nicht in
der Lage, weil der Lieferant des Anbieters seine vertraglichen Verpflichtungen
nicht erfüllt, ist der Anbieter zum Rücktritt berechtigt. In diesem Fall wird
der Kunde unverzüglich informiert und bereits geleistete Zahlungen werden
erstattet.
(10) Sollte die
Lieferung der bestellten Produkte durch höhere Gewalt oder andere
unvorhersehbare, außergewöhnliche und unverschuldete Umstände – wie
Naturkatastrophen, Krieg, Streiks oder behördliche Maßnahmen – verzögert oder
unmöglich werden, verlängern sich die Lieferfristen angemessen. Der Anbieter
wird den Kunden unverzüglich über die Nichtverfügbarkeit informieren. In diesen
Fällen ist der Anbieter berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Der Kunde wird
über den Rücktritt unverzüglich informiert und bereits geleistete Zahlungen
werden erstattet.
(11) Der Anbieter
haftet nicht für Verzögerungen in der Lieferung, die durch Umstände verursacht
wurden, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen (höhere Gewalt). In einem
solchen Fall wird der Kunde unverzüglich informiert und es wird ein neuer Liefertermin
vereinbart.
§ 10
Transportschäden
(1) Sollten Sie
die Ware mit offensichtlichen Transportschäden erhalten, so reklamieren Sie
solche Fehler bitte sofort bei dem Zusteller und nehmen Sie unverzüglich
Kontakt zu uns auf.
(2) Die
Versäumung einer Reklamation oder Kontaktaufnahme hat für Ihre gesetzlichen
Gewährleistungsrechte keinerlei Konsequenzen. Sie helfen uns aber, unsere
eigenen Ansprüche gegenüber dem Frachtführer bzw. der Transportversicherung
geltend machen zu können.
§ 11
Gewährleistung
(1)
Gewährleistung für Privatkunden
Ist der Kunde
Verbraucher, so richtet sich die Gewährleistung nach den gesetzlichen
Vorschriften. Verbraucher in der EU haben zusätzlich zu ihrer 30-Tage
Rückgabegarantie ein gesetzliches Gewährleistungsrecht von zwei Jahren ab
Lieferung der Ware.
(2) Gebrauchte
Waren
Bei gebrauchten
Waren kann die Gewährleistungsfrist kürzer als zwei Jahre sein.
(3)
Gewährleistung für Geschäftskunden
Ist der Kunde
kein Verbraucher, so wird ein Mangel durch Neulieferung oder Nachbesserung
behoben. Der Anbieter kann wählen, ob die Nacherfüllung durch Beseitigung des
Mangels oder Lieferung einer mangelfreien Sache erfolgt. Für Geschäftskunden
beträgt die Verjährungsfrist ein Jahr. Diese Beschränkung gilt nicht für
Schadensersatzansprüche, die auf der Verletzung von Leben, Körper oder
Gesundheit beruhen, sowie bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
§ 12 Haftung
(für Privatkunden)
Diese
Haftungsklausel gilt ausschließlich für Privatkunden (im Sinne des § 13 BGB).
(1) Ist der Kunde
Verbraucher, so richtet sich die Haftung nach den gesetzlichen Vorschriften.
(2) Die Haftung
des Anbieters für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf
Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Diese Haftungsbeschränkung gilt
nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit des Kunden, bei
Ansprüchen wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten
(Kardinalpflichten) und bei Ersatz von Verzugsschäden gemäß § 286 BGB. Insoweit
haftet der Anbieter für jeden Grad des Verschuldens.
(3) Bei leicht
fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist
die Haftung des Anbieters der Höhe nach auf den typischerweise vorhersehbaren
Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung
zur Erreichung des Vertragsziels notwendig ist und auf deren Einhaltung der
Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(4) Der
vorgenannte Haftungsausschluss gilt ebenfalls für leicht fahrlässige
Pflichtverletzungen der gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
(5) Der Anbieter
übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt und die Richtigkeit der Angaben in
Anmelde- und Profildaten der Kunden sowie weiteren von den Kunden generierten
Inhalten.
(6)
Schadensersatzansprüche sind auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden
begrenzt. Im Falle des Verzuges beträgt die maximale Haftung 5% des
Auftragswertes.
(7)
Schadensersatzansprüche, die auf der Verletzung des Lebens, des Körpers oder
der Gesundheit beruhen, verjähren nach 30 Jahren; alle anderen Schadensersatzansprüche
verjähren nach zwei Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Ende des
Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger Kenntnis von den
anspruchsbegründenden Umständen und der Person des Schuldners erlangt hat oder
ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste (§ 199 Abs. 1 BGB).
(8) Der Anbieter
ist berechtigt, von Kunden erstellte Texte und hochgeladene Dateien auf
Übereinstimmung mit gesetzlichen Vorschriften und rechtlichen Bestimmungen zu
prüfen. Bei Verstößen behält sich der Anbieter vor, diese Inhalte
gegebenenfalls ganz oder teilweise zu entfernen.
(9) Die Haftung
nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 13 Haftung
(für Geschäftskunden)
Diese
Haftungsklausel gilt ausschließlich für Geschäftskunden (im Sinne des § 14
BGB).
(1) Die Haftung
des Anbieters für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf
Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Diese Haftungsbeschränkung gilt
nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit des Kunden, bei
Ansprüchen wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten
(Kardinalpflichten) und bei Ersatz von Verzugsschäden gemäß § 286 BGB. Insoweit
haftet der Anbieter für jeden Grad des Verschuldens.
(2) Bei leicht
fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist
die Haftung des Anbieters der Höhe nach auf den typischerweise vorhersehbaren
Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung
zur Erreichung des Vertragsziels notwendig ist und auf deren Einhaltung der
Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Der
vorgenannte Haftungsausschluss gilt ebenfalls für leicht fahrlässige
Pflichtverletzungen der gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen des
Anbieters.
(4) Der Anbieter
übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt und die Richtigkeit der Angaben in
Anmelde- und Profildaten der Kunden sowie weiteren von den Kunden generierten
Inhalten.
(5)
Schadensersatzansprüche sind auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden
begrenzt. Im Falle des Verzuges beträgt die maximale Haftung 5% des
Auftragswertes.
(6)
Schadensersatzansprüche, die auf der Verletzung des Lebens, des Körpers oder
der Gesundheit beruhen, verjähren nach 30 Jahren; alle anderen
Schadensersatzansprüche verjähren nach einem Jahr. Die Verjährungsfrist beginnt
mit dem Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger
Kenntnis von den anspruchsbegründenden Umständen und der Person des Schuldners
erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste (§ 199 Abs. 1 BGB).
(7) Der Anbieter
ist berechtigt, von Kunden erstellte Texte und hochgeladene Dateien auf
Übereinstimmung mit gesetzlichen Vorschriften und rechtlichen Bestimmungen zu
prüfen. Bei Verstößen behält sich der Anbieter vor, diese Inhalte
gegebenenfalls ganz oder teilweise zu entfernen.
(8) Die Haftung
nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 14
Datenschutz
(1) Die Erhebung
und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den geltenden
Datenschutzbestimmungen. Der Anbieter verpflichtet sich, die Daten der Kunden
vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, es sei denn, der
Kunde hat ausdrücklich zugestimmt oder es besteht eine gesetzliche
Verpflichtung.
(2) Der Kunde hat
das Recht, jederzeit unentgeltlich Auskunft über die von ihm gespeicherten
Daten zu erhalten sowie deren Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der
Verarbeitung zu verlangen.
(3) Weitere
Informationen zum Datenschutz sind in der Datenschutzerklärung des Anbieters zu
finden.
§ 15
Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
(1) Der Kunde ist
zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenforderung rechtskräftig
festgestellt oder vom Anbieter unbestritten ist.
(2) Ein
Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit seine Gegenforderung
auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 16
Besonderheiten bei digitalen Produkten und Dienstleistungen
(1) Digitale
Produkte werden dem Kunden in der Regel durch Download oder per E-Mail zur
Verfügung gestellt. Der Kunde erhält nach Zahlungseingang die entsprechenden
Zugangsdaten oder Downloadlinks.
(2) Für digitale
Produkte gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte. Im Falle eines Mangels
hat der Kunde das Recht auf Nacherfüllung, d.h. Beseitigung des Mangels oder
Lieferung eines mangelfreien Produkts.
(3) Der Kunde hat
sicherzustellen, dass die technischen Voraussetzungen für den Empfang und die
Nutzung der digitalen Produkte gegeben sind. Der Anbieter übernimmt keine
Haftung für Störungen oder Schäden, die auf mangelnde technische
Voraussetzungen beim Kunden zurückzuführen sind.
(4) Für
Dienstleistungen, die nicht in Form von physischen Produkten oder digitalen
Inhalten erbracht werden, gelten die gesetzlichen Bestimmungen zur
Dienstleistungsvertragsordnung (§§ 611 ff. BGB).
(5) Der Kunde
verpflichtet sich, im Rahmen der Inanspruchnahme von Dienstleistungen alle
erforderlichen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig und vollständig zu erbringen.
Kommt der Kunde dieser Verpflichtung nicht nach, so kann der Anbieter den
dadurch entstandenen Mehraufwand in Rechnung stellen.
§ 17
Nutzungsrechte bei digitalen Inhalten
(1) Der Kunde
erhält mit dem Kauf eines digitalen Produkts ein einfaches, nicht
übertragbares, zeitlich unbegrenztes Nutzungsrecht an dem erworbenen Inhalt,
außer es wurde etwas Anderweitiges vereinbart.
(2) Der Kunde ist
nicht berechtigt, die digitalen Inhalte zu vervielfältigen, zu verbreiten oder
öffentlich zugänglich zu machen, es sei denn, dies ist ausdrücklich vertraglich
erlaubt.
(3) Alle
Urheberrechte verbleiben beim Anbieter oder dem jeweiligen Rechteinhaber.
§ 18
Benutzerkonto
(1) Der Kunde ist
verpflichtet, bei der Registrierung und Erstellung des Benutzerkontos
vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Der Kunde hat seine
Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) sicher aufzubewahren und vor dem
Zugriff Dritter zu schützen. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die aus dem
Missbrauch der Zugangsdaten resultieren, sofern der Anbieter den Missbrauch
nicht zu vertreten hat. Der Kunde darf nur ein Benutzerkonto erstellen.
Mehrfachregistrierungen sind nicht gestattet und können zur Sperrung oder
Löschung der Benutzerkonten führen.
(2) Der Kunde ist
verpflichtet, Änderungen seiner persönlichen Daten, insbesondere der Kontakt-
und Zahlungsdaten, unverzüglich im Benutzerkonto zu aktualisieren. Der Kunde
ist für sämtliche Aktivitäten verantwortlich, die unter seinem Benutzerkonto
vorgenommen werden, es sei denn, er hat den Missbrauch seines Kontos nicht zu
vertreten.
(3) Der Anbieter
behält sich das Recht vor, das Benutzerkonto zu sperren oder zu löschen, wenn
Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Nutzung vorliegen, der Kunde gegen diese
AGB verstößt oder der Kunde unrichtige Angaben bei der Registrierung gemacht
hat. Der Kunde kann jederzeit die Löschung seines Benutzerkontos verlangen. Der
Anbieter wird das Benutzerkonto und alle damit verbundenen Daten unverzüglich
löschen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Nach
der Löschung des Benutzerkontos kann der Kunde nur durch erneute Registrierung
ein neues Benutzerkonto erstellen.
(4) Der Anbieter
bemüht sich, eine hohe Verfügbarkeit des Benutzerkontos sicherzustellen.
Temporäre Einschränkungen oder Unterbrechungen aufgrund technischer
Wartungsarbeiten oder unvorhersehbarer Ereignisse (z.B. höhere Gewalt) können
jedoch nicht ausgeschlossen werden. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die
durch eine vorübergehende Nichtverfügbarkeit des Benutzerkontos entstehen, es
sei denn, der Anbieter hat die Nichtverfügbarkeit zu vertreten.
(5) Der Anbieter
behält sich das Recht vor, Funktionen und Inhalte des Benutzerkontos jederzeit
zu ändern, zu erweitern oder einzuschränken. Änderungen dieser Klausel werden
dem Kunden mindestens vier Wochen vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail
mitgeteilt. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von vier
Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die Änderungen als
angenommen. Der Anbieter wird den Kunden auf diese Rechtsfolge in der
Änderungsmitteilung gesondert hinweisen.
§ 19
Änderungen der AGB
(1) Der Anbieter
behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu
ändern.
(2) Die
Änderungen werden dem Kunden mindestens vier Wochen vor ihrem Inkrafttreten per
E-Mail mitgeteilt.
(3) Widerspricht
der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der
Änderungsmitteilung, gelten die Änderungen als angenommen. Der Anbieter wird
den Kunden auf diese Rechtsfolge in der Änderungsmitteilung gesondert
hinweisen.
§ 20 Höhere
Gewalt
(1) Ereignisse
höherer Gewalt, die dem Anbieter die Lieferung wesentlich erschweren oder
unmöglich machen, berechtigen den Anbieter, die Lieferung um die Dauer der
Behinderung hinauszuschieben oder wegen des noch nicht erfüllten Teils ganz oder
teilweise vom Vertrag zurückzutreten.
(2) Höhere Gewalt
umfasst alle Ereignisse, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters
liegen und deren Eintritt zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht
vorhersehbar war, wie z.B. Naturkatastrophen, Krieg, Terroranschläge, Ein- und
Ausfuhrverbote, Streiks, behördliche Anordnungen oder sonstige schwerwiegende
Betriebsstörungen ohne Verschulden des Anbieters.
§ 21
Vertragsübernahme
(1) Der Anbieter
ist berechtigt, mit einer Ankündigungsfrist von vier Wochen seine Rechte und
Pflichten aus diesem Vertragsverhältnis ganz oder teilweise auf einen Dritten
zu übertragen.
(2) Dem Kunden
steht in diesem Fall das Recht zu, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu
kündigen.
§ 22 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Für alle
Rechtsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden gilt das Recht der
Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern
gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch der durch zwingende
Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthaltes des
Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird.
(2) Ist der Kunde
Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder
öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für
alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Anbieters.
§ 23
Online-Streitbeilegung und Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren
Die Europäische
Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die
unter https://www.ec.europa.eu/consumers/odr erreichbar ist. Zur Teilnahme an
einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der
Anbieter weder verpflichtet noch bereit. Dennoch ist der Anbieter stets bemüht,
eventuelle Meinungsverschiedenheiten aus einem Vertrag einvernehmlich
beizulegen.
§ 24
Schlussbestimmungen
(1)
Vertragssprache ist Deutsch.
(2) Der Anbieter
bietet keine Produkte oder Dienstleistungen zum Kauf durch Minderjährige an.
Produkte für Kinder können nur von Erwachsenen gekauft werden. Personen unter
18 Jahren dürfen die Webseite nur unter Mitwirkung eines Elternteils oder
Erziehungsberechtigten nutzen.
(3) Sollten
einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach
Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt die Wirksamkeit
der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder
undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung
treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen,
die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung
verfolgt haben.
(4) Änderungen
oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die
Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
(5) Der Anbieter
behält sich das Recht vor, Änderungen an der Webseite, Regelwerken, Bedingungen
einschließlich dieser AGB jederzeit vorzunehmen. Auf Ihre Bestellung finden
jeweils die Verkaufsbedingungen, Vertragsbedingungen und AGB Anwendung, die zu
dem Zeitpunkt Ihrer Bestellung in Kraft sind, es sei denn, eine Änderung dieser
Bedingungen ist gesetzlich oder auf behördliche Anordnung erforderlich (in
diesem Fall finden sie auch auf Bestellungen Anwendung, die Sie zuvor getätigt
haben).
(6) Mündliche
Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen oder Ergänzungen dieser Vereinbarung
bedürfen der Schriftform.